Stadt Plettenberg investiert 480 000 Euro
Neuer Kunstrasen für Elsewiese

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Plettenberg. Das Gras auf dem Sportplatz Elsewiese ist abgespielt. Es ist noch die erste Generation Kunstrasenplatz, die Anfang der 1990er Jahre verlegt wurde.

In den nächsten Wochen wird ein neuer Kunstrasen verlegt, zertifiziert nach FIFA-Vorgaben. Die Fußballer des SC Plettenberg dürfen sich auf ein Geläuf freuen, dass nach neuesten technischen Anforderungen entwickelt wurde, verspricht die Firma Polytan.

480 000 Euro investiert die Stadt Plettenberg in den neuen Kunstrasenplatz. Zudem wird angrenzend an den Sportplatz ein neues Kleinspielfeld mit den Abmessungen 55 x 35 Meter gebaut. Die Erdarbeiten dafür haben bereits in dieser Woche begonnen. Damit verfügt der SC Plettenberg in der nächsten Saison über erheblich verbesserte Trainingsbedingungen, und die jüngsten Nachwuchsfußballer haben ein eigenes Spielfeld für ihre Meisterschaftsspiele.

„Liga Turf 240ACS65” ist die genaue Bezeichnung für den „erfolgreichsten Kunstrasen der Welt”, wie Polytan-Verkaufsleiter Frank Schmidt im WR-Gespräch betont. Von der FIFA mehrfach zertifiziert, liegt dieser Belag unter anderem in den EM-Stadien in Salzburg und Bern oder auf dem Trainingsgelände der Bundesligavereine Bayern München, Borussia Mönchengladbach oder Borussia Dortmund.

Der „Liga Turf”-Kunstrasen komme in seinen Eigenschaften dem Naturrasen sehr nahe, so Schmidt. Das habe FIFA-Chef Sepp Blatter, der ja bekanntlich ein Fan von Naturrasen sei, veranlasst, mehr Kuntsrasenplätze auf diesem Niveau zu fordern, berichtet Schmidt stolz.

Garant für Investitionssicherheit, langjährige Haltbarkeit und optimale Spieleigenschaften sei die gebundene, elastische Tragschicht unter dem Kunstrasen, die seit Einführung von sand/-gummiverhüllten Kunstrasen häufig als überflüssig erachtet worden sei.

Alternative wäre ein besonders langfloriger Rasen (55 bis 60 mm), der mit mehr Gummigranulat verfüllt werde. Dies habe aber höhere Entsorgungskosten zur Folge. Auch die Wasserdurchlässigkeit verschlechtere sich zunehmend durch den erhöhten Granulatabrieb, der starke Verdichtungen in der Tiefe des Rasens erzeuge.

Die Gefahr, dass Granulat in größerem Ausmaß auf der Spielfläche zu wandern beginne, steige mit der Höhe des Rasenflors.

Die Spielfläche auf der Elsewiese komme mit einem Rasenflor von etwa 40 Millimeter aus, was sich langfristig auf die bessere Bespielbarkeit auswirke.

Andreas Wolf


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