Das Triple ist geschafft

SV Hohenlimburg 1910 - SC Plettenberg  2 : 2 ( 0 : 2 )CM Triple 02 06 12

PLETTENBERG. Nach überragender kämpferischer Leistung in Hagen holten sich die Plettenberger Mädchen nach der Hallenkreismeisterschaft, dem Kreispokalsieg auch noch den Kreismeistertitel auf dem Platz. Ohne auch nur ein einziges Meisterschaftsspiel verloren zu haben setzten sich die Plettenbergerinnen am Ende mit drei Punkte Vorsprung gegen den SV Hohenlimburg durch. Nun zum Spiel, die Plettenbergerinnen fuhren mit gehörigem Respekt aber mit einem großen Ziel zum Kirchbergstadion. Von der ersten Minute an konnte man sehen, dass die Gäste unbedingt gewinnen wollten und bereits in der ersten Minute eine Großchance für Julia Knote, die aber an der glänzend reagierenden Torhüterin von SV Hohenlimburg scheiterte. Nur eine Minute später die nächste Chance, diesmal strich ein Schuss aus 16 Metern von Dilara Acar nur um Zentimeter am Tor vorbei. Nach einer Kombination über drei Stationen kam J. Knote an den Ball, sie spielte noch eine Gegnerin aus und schlenzte den Ball aus gut 18 Metern ins lange Eck, aber mit einem tollen Reflex konnte die Torhüterin erneut abwehren. Die Gastgeberinnen zeigten ein sehr gut angelegtes Kombinationsspiel und immer wieder kamen sie gefährlich vor das von Mandy Weber glänzend gehütete Tor. Ein ums andere Mal musste sie ihr ganzes Können aufbieten um einen Gegentreffer zu verhindern. In der 22.Minute erkämpfte sich D. Acar am eigenen Strafraum den Ball und in ihrer unnachahmlichen Art umkurvte sie gleich die halbe gegnerische Mannschaft und zog dann aus 12 Metern ab. Diesmal hatte die Torhüterin aber keine Abwehrmöglichkeit und der Ball schlug halb hoch zum 1:0 im gegnerischen Tor ein. Die Freude über den Treffer war noch nicht ganz verklungen, da schlugen die Plettenbergerinnen erneut zu. Diesmal zeigte es sich, dass im Training einstudiertes auch in einem Pflichtspiel zu Erfolg führen kann. Nach einem Einwurf von Filiz Durmus ließ Julia Knote den Ball nur prallen und erstgenannte hob den Ball gefühlvoll vors Tor, Jasmine Finger nahm den Ball direkt aus der Luft und versenkte diesen zum 2:0. Nun merkte man den Gastgeberinnen an, dass sie geschockt waren und bis zum Halbzeitpfiff auch ihre Linie nicht wiederfanden. Die Euphorie in der Pause war auf Plettenberger Seite schon sehr groß und der Trainer musste die Mädchen wieder darauf aufmerksam machen das noch nichts erreicht war, denn im letzten Spiel kamen die Hagenerinnen nach der Halbzeit wie ein Phönix aus der Asche zurück. Auch diesmal sah es so aus, denn die Hohenlimburgerinnen kamen wie verwandelt zurück auf den Platz und drängten mit allen sechs Mädchen in die Plettenberger Hälfte. Immer wieder rannten sie sich aber in der Abwehr fest und in der 45. Minute hätte Jasmine Finger eigentlich den Sack zu machen müssen, nach einem Ballgewinn im eigenen 12 Meterraum durch D. Acar spielte diesen den Ball lang über alle Angreiferinnen hinweg genau in den Lauf der Plettenbergerinnen, die dann allein auf die Hagener Torhüterin zu lief aber zu lange überlegte und nicht platziert genug abschloss so dass der Ball sein Ziel verfehlte. Eine weitere hochkarätige Chance durch einen von D. Acar getretenen Freistoß landete in der 48. Minute leider nur am Innenpfosten und keine Angreiferin stand parat um den Ball über die Linie zu drücken. Die Gastgeberinnen wurden nun immer stärker und erarbeiteten sich eine Chance nach der anderen, aber in vielen Fällen vergaben sie diese aber zu überhastet oder eine Plettenbergerin warf sich in die Schüsse. Nach einer Ecke für SV Hohenlimburg dann noch mal einen der wenigen Konter, leider ohne den gewünschten Erfolg. In der 55. Minute dann der einzige Fehler der Plettenberger Torhüterin, bei einem Abstoß landete der Ball genau in den Füßen der besten Hohenlimburgerin und diese ließ sich nicht lange bitten und schon stand es nur noch 1:2. Der Plettenberger Strafraum war dann im Belagerungszustand und es gelang den Gästen nicht mehr sich aus der Umklammerung zu lösen, aber alle kämpften und rannten bis zum Umfallen. Der sehr ruhige und umsichtige Schiedsrichter zeigte dann noch zwei Minuten an und die Plettenbergerinnen sehnten den Abpfiff sehnlich herbei, da sie völlig platt waren. Auch als die zwei Minuten (gefühlte fünf) herum waren zeigte der Schiedsrichter erneut zwei Minuten an und genau in dieser Zeit gelang den Gastgeberinnen dann auch noch der Ausgleichstreffer. Aber nach dem Anstoß pfiff er dann endlich nach genau 78 Minuten dieses Spiel ab. Die Freude war riesig und dem Trainer war ein Stein vom Herzen gefallen und die ganze Anspannung des Tages wich der puren Freude über den erreichten Meistertitel. Unschön fand die Mannschaft, dass die Gastgeberinnen dem Titelträger noch nicht einmal gratuliert hat und auch ohne Verabschiedung den Platz verließ. Dies tat der Freude der Plettenberger Mädchen kein Abbruch und die anschließende Meisterschaftsfeier auf der Elsewiese mit Mädchen, Eltern, Betreuern (innen) ging bis in die späten Abendstunden.

Zu dem größten Erfolg der Mädchen (drei Titel) beim SC Plettenberg haben beigetragen: Mandy Weber (TW), Feray Kul (ETW), Milena Giglio, Sewasti Saparidu, Susann Schauerte, Julia Krasniqi (C.), Julia Knote, Filiz Durmus, Dilara Acar (Zweitspielrecht FSV Werdohl), Jasmine Finger, Kerstin Groll, Antonia Elftmann (Zweitspielrecht SC Lüdenscheid), Anika Stracke, Lea Arnold, Djamila Reinecke, Gonzalez-Hidalgo, Christina u. Lucia.


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