Lupenreiner Hattrick durch Mannschaftsführerin Filiz Durmus

DJK VFK Iserlohn - SC Plettenberg 0:9 (0: 4).

ISERLOHN. Auch im dritten Spiel konnten die Gegnerinnen aus Iserlohn nicht mehr als ein Trainingspartner darstellen. Trotz erneut einiger Umstellungen waren die Plettenbergerinnen von Anfang an Chef auf dem Platz und das Spiel lief so gut wie nur in eine Richtung und das war auf das Tor der Mädchen aus Iserlohn. Bereits in der 3. Minute gelang der besten Plettenbergerin Filiz Durmus mit einem Schuss aus 12 Metern das 1:0 und in den nächsten Minuten gelang es Jessica Hampel gleich dreimal den Ball aus kürzester Zeit neben das Tor zu setzen. Es dauerte bis zur 14. Minute eher erneut F. Durmus nach schönem Spielzug über Susann Schauerte, Lea Arnold und Charline Ladberg an den Ball kam und mit einem Heber das 2:0 gelang. Anschließend nahmen die Plettenbergerinnen etwas das Tempo aus dem Spiel und schon kamen die Gastgeberinnen etwas besser ins Spiel. Die Abwehr um Torhüterin Anna Lena Rutner (hatte einen ruhigen Nachmittag) S. Schauerte, Elisabet Papadopoulou, Anika Stracke und den Gonzalez Hidalgo Zwillingen stand außerordentlich gut und ließ keine einzige Torchance zu. Der Spielaufbau ließ lange zu wünschen übrig, da sehr viele Pässe zu ungenau und überhastet gespielt wurden. Erst in der 32. Minute vollendete F. Durmus mit ihrem dritten Treffer in Folge einen schön vorgetragenen Angriff über die linke Seite der von A. Stracke eingeleitet wurde und durch Joanne Junge mit einem Solo fortgesetzt wurde, letztgenannte flankte dann schön in den Rücken der Abwehr und fand mit der Torschützin eine dankbare Abnehmerin. Der letzte Treffer vor der Halbzeit ging dann auf das Konto der Sturmführerin Charline Ladberg, die endlich einmal den Ball unten ließ und mit einem strammen Schuss ins lange Eck das 4:0 erzielte. Dann folgten gleich mehrere unglückliche Szenen des Schiedsrichters, erst übersah er ein klares Foulspiel an F. Durmus im 16 Meterraum, dann eine tolle Handspieleinlage aller Volleyballspielerin im Iserlohner Strafraum. Anschließend ließ er nach einem sehr unglücklichen Zusammenprall zweier Mädchen das Spiel einfach weiterlaufen, obwohl beide Mädchen bewegungslos am Spielfeld lagen. Als der Ball dann endlich im Aus war wurde das Spiel mehrere Minuten unterbrochen und glücklicherweise konnte beide Mädchen hinterher weiterspielen. Trotz der langen Unterbrechung pfiff der Schiedsrichter dann die erste Hälfte nach 38 Minuten viel zu früh ab. In der 2. Hälfte das gleiche Bild, Plettenberg rannte an und Iserlohn versuchte den Ball nur weg zu schlagen. In der 47. Minute schlug dann erstmal die auf rechts außen eingesetzte Joanne Junge zu, sie war zur Stelle als die Torhüterin der Iserlohnerinnen einen Ball nach vorne prallen ließ. Nur zwei Minuten später war J. Junge erneut zur Stelle, als sie einen langen Flankenwechsel von Ch. Gonzalez Hidalgo mit einer Direktabnahme hoch unter die Latte drosch. Wieder einmal ließen die Mädchen danach das Tempo schleifen und vergaben Torchancen in Hülle und Fülle. In der 58. Minute war dann die nun leicht angeschlagenen F. Durmus zur Stelle und erzielte nach einem Solo durch gleich vier Spielerinnen das 0:7. J. Junge war danach wieder an der Reihe und machte nach einem von F. Durmus hereingebrachten Eckball das 0:8. Den Schlusspunkt zum 0:9 setzte die lauf freudige aber im Abschluss einmal mehr nicht überzeugende Lea Arnold, nach einem schönen Pass in die Tiefe von Justine Floel nahm L. Arnold den Ball geschickt an, drehte sich um ihre Gegenspielerin und mit einem platzierten Schuss in linke Eck netzte sie ein. In der 76. Minute dann noch ein Lattentreffer aus 25 Metern durch Susann Schauerte und als L. Arnold den Abpraller ins Tor setzte pfiff der unsichere Schiedsrichter Abseits zum Erstaunen aller, da sich die Schützin den Ball erst an den Gegenspielerinnen vorbei erlaufen musste. Aber auch in der zweiten Hälfte pfiff er wieder zu früh ab, obwohl auch wieder eine lange Verletzungs-unterbrechung stattgefunden hatte und die Spiele der B-Juniorinnen nun auch mal 80 Minuten dauern. Ihm muss man dann aber auch zu Gute halten, das er sich nach dem Spiel für seine schwache Leistung entschuldigt hat und meinte noch, das 9:0 auch hoch genug sei. Wir können damit leben, denn zum einen haben Schiedsrichter selten so eine eigene Einschätzung ihre Leistung und zum Zweiten war er noch sehr jung fast im selben Alter wie die Mädchen.
Alle eingesetzten Mädchen müssen in den nächsten Spielen spielerisch und beim Torabschluss noch gehörig nachlegen, wenn wir am Ende der Saison mit um die Meisterschaft spielen wollen.

SC Plettenberg: Anna Lena Rutner, Joanne Junge (3), Justine Floel, Anika Stracke, Filiz Durmus (4), Jessica Hampel, Elisabet Papadopoulou, Susann Schauerte, Lea Arnold (1), Zeynep Kaya, Selen Kayhan, Lucia u. Christina Gonzalez Hidalgo u. Charline Ladberg (1)


Nächstes Event

Zum Seitenanfang
* Copyright ©2005-2019 * SC Plettenberg 1889 e.V. * Alle Rechte vorbehalten *