Viertelfinal-Niederlage gegen Westfalenligisten

SC Plettenberg – FC Iserlohn 46/49 0:2 (0:0)

PLETTENBERG • Vor den Herbstferien trug die U17 Mädchenmannschaft des SC Plettenberg ihr Pokalspiel aus. Der Gegner war der Westfalenligist, der FC Iserlohn. Die Bedienungen waren doch ziemlich lausig und der andauernde Regen machte den Boden sehr schnell. Hinzu kam auch noch das der SC Ersatzgeschwächt in dieses Match ging. Caroline Weide und Laura Günther fielen durch Verletzungen aus. Gegen die sehr defensiv eingestellten Plettenberger hatte der Favorit aus Iserlohn schon seine liebe Mühe. Da das Spiel überwiegend in der Hälfte der Plettenberger stattfand, war schnell abzusehen. Die wenigen Angriffsversuche der SC Mädchen wurden von den Abwehrspielerinnen der Iserlohner schnell unterbunden und ohne große Umwege wieder in den eigenen Angriff gespielt. Mit großer Leidenschaft verteidigte man das eigene Tor. Vanessa Dasberg die Plettenberger Torhüterin lief zu einer großen Form auf und hielt fast alles was auf ihr Gehäuse kam. Glück hatte man dann in der 28. und in der 34.Minute, als die Gäste zwar zwei Tore erzielten, die aber wegen Abseitsstellungen nicht anerkannt wurden. So hielt man bis zur Pause ein 0:0 Unentschieden. Auch nach der Pause bot sich das gleiche Bild, der FC stürmte und der SC verteidigte. Mit fortlaufender Spieldauer merkte man aber auch, dass bei einigen Spielerinnen des SC Plettenberg das die Kräfte nachließen. In der 65.Minute musste dann Mara Temme mit Wadenkrämpfen aus dem Spiel genommen werden und wurde durch Jessica Truszynski ersetzt. Nun musste man die Abwehrreihen umstellen, was auch einen kleinen Bruch in der Defensive zur Folge hatte. Nach einer Standartsituation fiel dann erst in der 69.Minute das 0:1 für den FC Iserlohn. Auch nach diesem Gegentreffer ließen die SC Mädchen nicht die Köpfe hängen und verteidigten ihr Tor mit vereinten Kräften weiter. In der 76.Minute fiel dann das 0:2, was auch zugleich das Endergebnis war. Lobende Worte gab es auch vom Trainer des FC Iserlohn für die Leistung der SC Mädchen, die aufopferungsvoll gekämpft hatten, bis ihnen am Ende doch die Kräfte ausgingen. Stolz auf sein Team war auch Trainer Jürgen Parschau, denn die Mannschaft hatte die taktischen Anweisungen hervorragend in die Praxis umgesetzt. Auch Lea Pilsner, die ihr erstes Spiel für den SC Plettenberg bestritt, zeigte eine gute Leistung.

SC Plettenberg: Dasberg, Teuber, Temme, Parschau, Quast, Pilsner, Rautenberg, Otlik, Keyser, Reichelt, Süner, Yildiz, Truszynski


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