C-Mädchen Kreispokal-Viertelfinale Endstation

FC Iserlohn - SC Plettenberg 2:0 (1:0)

PLETTENBERG • Die zurzeit führenden Mannschaften der beiden Meisterschaftsgruppen des Kreises Iserlohn trafen im vorweg genommenen Endspiel am Hemberg aufeinander. Anders als die Plettenbergerinnen mussten die Iserlohner Mädchen in vier von fünf Meisterschaftsspiel richtig Gas geben und dagegenhalten, da ihre Gegner das gleiche Kaliber wie sie selbst hatten, die Plettenbergerinnen dagegen hatten bisher echt leichte Spiele in der Meisterschaft und wurden bisher nie gefordert. Das war eine der Sorgen des Trainers, ob es gelingen würde den Schalter um zu legen und ob die zwei überragenden Spielerinnen des Gegners ausgeschaltet werden könnten. Zum einen musste sich Christina Gonzalez-Hidalgo mit der wieselflinken und sehr spielstarken Lynn Olgemann auseinandersetzen und das tat sie außerordentlich gut. Filiz Durmus sollte im Mittelfeld unterstützt durch Julia Krasniqi die Mannschaftskapitänin Grit Häuschen der Dreh – u. Angelpunkt der Mannschaft aus dem Spiel nehmen, auch dies gelang in spielerischer Hinsicht. Zu Beginn des Spiels hatten beide Mannschaften gehörigen Respekt vor einander. Die erste Gelegenheit erspielten sich die Plettenbergerinnen, nach einem schönen Diagonalpass von Julia Krasniqi auf Anika Stracke flankte diese gefährlich vors Tor und Lea Arnold rutschte knapp am Ball vorbei. In der 14. Minute setzte sich dann erstmals Charline Ladberg in Szene, sie spielte gleich drei Gegnerinnen aus, doch ihren gefährlichen Schuss konnte die Torhüterin noch zur Ecke lenken. Aus dieser Ecke dann durch einen sehr schnell vorgetragenen Konter die erste gefährliche Chance für Iserlohn, doch auch die Plettenberger Torhüterin war auf den Posten und konnte den Schuss mit einer Parade entschärfen. Dann folgten zwei gefährliche Freistöße aus gut 16 Metern durch Julia Krasniqi, die jeweils knapp das Ziel verfehlten. Immer wieder gelang es den Iserlohnerinnen über Lynn Olgemann gefährliche Angriffe über Links zu starten, die aber von Ch. G.-Hidalgo meist abgeblockt werden konnten. In der 29. Minute dann erneut ein gelungener Angriff der Plettenbergerinnen, wobei diesmal alle etwas zu weit aufrückten, denn nachdem die Iserlohner Torhüterin den Ball abgefangen hatte schlug sie den Ball weit in die Plettenberger Hälfte ab und im Laufduell zwischen Grit Häuschen und Julia Krasniqi hatte der Schiedsrichter eine Regelwidrigkeit der Plettenbergerin gesehen und auf Freistoß entschieden. Die gefoulte Spielerin legte sich den Ball zurecht und ihr Schuss der sicheren Beute für Feray Kul geworden wäre wurde unhaltbar abgefälscht und landetet zum 1:0 im Plettenberger Tor. Mit einem energischen Antritt nach dem Anstoß wollte Julia Krasniqi dies sofort wieder wettmachen, sie ließ die Iserlohnerinnen wie Slalomstangen stehen und spielte nicht weniger als sechs Gegenspielerinnen aus und bei ihrem Abschluss hatte dann die Torhüterin auch noch das Glück, das der Ball der ihr durch die Hände rutschte noch von einer Mitspielerin vor dem vollständigen überschreiten der Linie weg geschlagen wurden. Mit dem knappen Rückstand ging es in die Halbzeitpause und die Mädchen munterten sich gegenseitig auf und glaubten an eine Wende in der zweiten Hälfte. In der zweiten Hälfte wurden die Plettenbergerinnen noch offensiver und erspielten sich ein leichtes Übergewicht im Mittelfeld und so war es auch nicht verwunderlich das die Gäste auch mehr Torschüsse auf ihrer Seite verbuchten. In der 40. Minute glänzte erneut die Torhüterin der Gastgeberinnen, als sie einen von Julia Krasniqi glänzend geschossenen Freistoß noch aus dem Winkel fischte. Nur drei Minuten später wieder ein Solo durch die gegnerische Abwehr, diesmal von Charline Ladberg, aber auch ihren Schuss konnte die Torhüterin mit Unterstützung einer Abwehrspielerin entschärfen. Weitere drei Minuten später flankte dann Lea Arnold vor das Tor und erneut kam Ch. Ladberg zum Abschluss und zum zweiten Mal blieb der Ball förmlich auf der Torlinie liegen und rollte nicht drüber. Aufgrund der offensiveren Spielweise taten sich im Deckungsbereich natürlich Lücken auf und diese nutzen die Iserlohnerinnen zu schnellen Kontern bei denen sich ein ums andere Mal Feray Kul auszeichnen konnte und so ihre Mannschaft im Spiel hielt. Ab der 50. Minute dann auf Plettenberger Seite volles Risiko, es wurde eine Abwehrspielerin geopfert, Justin Floel spielte nun Libero und Julia Krasniqi ging weiter vor ins Mittelfeld. Das Spiel wurde gleich noch offensiver und es folgten einige hochkarätige Chancen, aber der Ball wollte einfach nicht ins gegnerische Tor und so kam es wie es eigentlich immer kommt, eine Mannschaft spielt volles Risiko und die Andere kontert und dies ausgezeichnet. In der 65. Minute dann die Endscheidung bei einem dieser Konter, Lynn Olgemann machte sich über Links auf und davon, legte den Ball dann super nach innen und schon stand es 2:0. Auch letztes Aufbäumen der Plettenbergerinnen brachte keinen Treffer und so steht nun FC Iserlohn, dank der Abgebrühtheit vor dem Tor verdient im Halbfinale des Kreispokals. Die Plettenbergerinnen waren in den ersten Minuten nach dem Spiel tief enttäuscht und mussten wiederaufgerichtet werden. Auf die gezeigten Leistungen konnten beide Mannschaften stolz sein. Ein Dank der Trainer geht an den Aushilfsschiedsrichter Guido Ladberg, der sehr umsichtig und gut für den nicht erschienen angesetzten Schiedsrichter Jörn Hesse aushalf.

SC Plettenberg: Feray Kul, Julia Krasniqi, Filiz Durmus, Anika Stracke, Lucia Gonzalez-Hidalgo, Charline Ladberg, Lea Arnold, Christina Gonzalez-Hidalgo, Zeynep Kaya, Elisabet Papadopoulou, Justine Floel, Sewasti Saparidu, Selen Kayhan

 


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