C-Mädchen auch auf ungeliebter Asche nicht zu schlagen

SC Oesbern - SC Plettenberg 0:6 (0:2)

ISERLOHN • Die Plettenbergerinnen sind seit Samstag der zweiten Meisterschaft nacheinander ein großes Stück nähergekommen. Bei den starken Gastgeberinnen vom SV Oesbern zeigten sie mal wieder ihr zweites Gesicht und man merkte ihnen an, dass sie nicht gern auf Asche spielen. Zu Beginn des Spiels war es das erwartete Abtasten und ein Hin- und Her Geplänkel im Mittelfeld, denn keine der Mannschaften wollte in Rückstand geraten. Ab der 15. Minute übernahmen dann die Plettenbergerinnen das Kommando auf dem Platz und erspielten sich eine Reihe an guten Torchancen, die aber aufgrund von Unkonzentriertheiten überhastet vergeben wurden. Erster richtiger Aufregen dann in der 23. Minute, eine scharfe Hereingabe von Filiz Durmus erreichte Christina Gonzalez Hidalgo, doch ihr Schuss konnte auf der Linie von einer Abwehrspielerin für die bereits geschlagene Torhüterin geklärt werden. Anschließend wurde die Plettenberger Stürmerin während der Ecke von Jasmine Finger im 12 Meterraum von ihrer Gegenspielerin einfach umgeschubst, dies wurde leider vom Schiedsrichter nicht so gesehen. In der 27. Minute dann ein richtiger Kracher aus 16 Metern von Julia Knote, leider knapp übers Tor. Endlich in der 33. Minute das erlösende 1:0, nach schöner Kombination ausgehend von Susann Schauerte über Filiz Durmus kam der Ball mustergültig auf Julia Knote, die überlegt zur Führung ein schob. In der nächsten Situation wurde Filiz Durmus bei einem Sololauf über Rechts rüde von den Beinen geholt und musste ausgewechselt werde. Nur zwei Minuten später erhöhte die selbe Spielerin auf Vorlage von der gerade zuvor ein gewechselten Lea Arnold auf 2:0. Mit diesem Ergebnis ging es in die Halbzeitpause und einzig das etwas zu zaghafte Zweikampfverhalten wurde angesprochen. Mit Wiederanpfiff nahmen die Plettenbergerinnen diese dann an und gewannen sie immer häufiger, gleich in der 37. Minute setzte sich Jasmine Finger auf der linken Seite durch und flankte den Ball vors Tor, hier fand sich mit Filiz Durmus die wieder im Spiel eingreifen konnte eine sichere Abnehmerin und erhöhte mit einem Volleyschuss auf 3:0. Weiter zwei Minuten später war das Spiel dann endgültig entschieden, wieder setzte sich Jasmine Finger Links durch und legte dann von der Grundlinie schön zurück auf die heranstürmende J. Knote, die mit einem wuchtigen Schuss das 4:0 erzielte. Nun wurden die Oesberner Spielerinnen immer ruppiger, es gab gleich mehrere Spielunterbrechungen wegen Verletzungen der Plettenbergerinnen. Gleich drei Mal musste innerhalb kürzester Zeit gewechselt werden ohne dass dies ein Bruch im Spiel der Plettenbergerinnen hatte. Die Spielweise hatte zur Folge, dass es viele Freistöße für die Plettenbergerinnen gab und wäre die Torhüterin nicht so gut gewesen, dann hätte dies ein viel höheres Ergebnis zur Folge gehabt. Selina Drewes hatte nach einer Ecke von Julia Knote Pech mit einem Schuss aus 12 Metern, der leider nur die Querlatte rasierte. Der nächste Treffer ging dann auf das Konto der enorm lauffreudigen Lea Arnold, die eine von J. Finger hereingebrachte Ecke in der 55. Minute zum 5:0 über die Linie drückte. Am nächsten Treffer war erneut J. Finger beteiligt, sie köpfte eine Flanke von Jessica Hampel in der 63. Minute genau ins linke obere Eck zum 6:0 Endstand ein. Einziger Kritikpunkt in der zweiten Halbzeit folgte in der 67. Minute, nach einem Handspiel im Oesberner Strafraum gab es einen Neunmeter und wieder einmal wurde dieser verschossen, diesmal von Jasmine Finger.
Nach diesem auch in dieser Höhe verdienten Auswärtssieg, sind die Plettenbergerinnen ihrem Ziel Titelverteidigung einen großen Schritt nähergekommen. Bei drei noch ausstehenden Punktspielen (eins davon gegen den Tabellen Letzten VFR Lasbeck- Stengl.) und acht Punkten Vorsprung gegenüber LTV Lüdenscheid sollte es schon mit dem Teufel zugehen, wenn das nicht klappen sollte.

SC Plettenberg: Sewasti Saparidu, Julia Krasniqi ( C ), Julia Knote, Filiz Durmus, Selina Drewes, Lea Arnold, Jessica Hampel, Lucia Gonzalez-Hidalgo, Jasmine Finger, Christina Gonzalez- Hidalgo, Eftichia Triadafilu und Susann Schauerte


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