D-Mädchen ohne Durchschlagskraft

SC Plettenberg - TSV Ihmert 0:1 (0:1).

PLETTENBERG • Nach den zuletzt gezeigten Leistungen in der Meisterschaft, hatte der Trainer auch in diesem Spiel auf eine genau so gute Leistung gehofft, aber zum einen fehlten gleich drei Leistungsträgerinnen mit den Gonzalez-Hidalgo Zwillingen und A. Stracke und zum anderen zeigten die Mädchen die vor Ort waren zu keinem Zeitpunkt ihre echte Leistungsstärke. Die Mannschaft musste auf einigen Positionen umgestellt werden und dies merkte man vor allem im Spielaufbau, denn es lief alles etwas behäbig und ungenau. Auf der Gegenseite zeigten die Mädchen vom TSV Ihmert aber auch kein wirklich gutes Spiel, so dass sich das Spielgeschehen meist im Mittelfeld abspielte. In der 11. Minute ergab sich für Charline Ladberg eine erste gute Torchance, die sie aber unkonzentriert vergab, ebenso machte es nur drei Minuten später Zeynep Kaya, die nach einer tollen Balleroberung am Mittelkreis noch eine Abwehrspielerin ausspielte und dann allein vor der Torhüterin überhastet vergab. Auf der Gegenseite gelang den Ihmerterinnen in der 20. Minute gleich mit der ersten Torchance der entscheidende Treffer, wobei die beiden Abwehrspielerinnen Eva Maria Rademacher und Justine Floel sehr schlecht aussahen. In der 26. Minute dann noch einmal Glück für Nathalie Mergel im Plettenberger Tor bei einem Lattenschuss. Die Plettenbergerinnen verstärkten nun den Druck nach vorn, aber vorn im Angriff war mit Lara Pohle und Elif Kaya beide Jahrgang 2003(Jungjahrgang E.-Mädchen) zu wenig Durchschlagskraft gegen die durchweg mindestens einen Kopf größeren Gegnerinnen. Zweimal hatte dann Justine Floel Pech mir Freistößen aus gut 20 Metern, der erste ging nur ans Aluminium und den zweiten konnte die Torhüterin so grade noch um den Pfosten lenken. In Halbzeit zwei spielten die Plettenbergerinnen dann drückend überlegen, hinten ließen J. Floel, Sirka Fischer und die beste an diesem Tag Akile Cakir überhaupt nichts mehr zu und S. Fischer trieb den Ball immer wieder durchs Mittelfeld und setzte die Stürmerinnen geschickt ein. Leider hatte an diesem Tag keines der Mädels Zielwasser in den Füssen und so wurden besten Chancen kläglich und überhastet vergeben. Von der 48. Minute bis zur 51. Minute vergab allein die sonst so treffsichere Ch. Ladberg vier gute Gelegenheiten und in der 60. Minute hätte dann Lara Pohle zur Heldin werden können, sie bekam den Ball von Anna Lena Rutner genau auf den Fuß gespielt, war aber zu überrascht und vergab freistehend drei Meter vor dem Tor. Somit bleibt als Fazit nicht immer gewinnt die Mannschaft die überlegen spielt und viele Torchancen hat, manchmal reicht auch nur eine einzige wenn diese genutzt wird.

SC Plettenberg: Nathalie Mergel, Eva-Maria Rademacher, Elif Kaya, Akile Cakir, Zeynep Kaya, Charline Ladberg, Justine Floel, Sirka Fischer, Lara Pohle, Anna Lena Rutner.


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