Erste Halbzeit völlig verschlafen

Kreispokal Viertelfinale: SF Sümmern Damen – SC Plettenberg Damen 3:2 (2:0).

ISERLOHN • Englische Woche für die SC-Damen. Es war ein packendes Viertelfinale am vergangenen Mittwoch. Doch am Ende unterlagen die Damen des SC Plettenberg ihrem Ligakonkurrenten Sümmern auswärts knapp mit 2:3. Schon von der ersten Minute an zeigten die Sümmeraner Damen, wer Herr (Frau) auf dem Platz ist. Mit dem geschickten Kurzpassspiel und starkem Pressing ihres Gegners kamen die SC-Damen anfangs gar nicht zurecht. So dauerte es auch nur 5 Minuten, bis das erste Gegentor fiel. Einen Distanzschuss konnte Lucia Gonzales Hidalgo, die ersatzweise das Plettenberger Tor hüten musste, noch abwehren, doch gegen den Nachschuss war sie chancenlos. Geschickt blockten die Gastgeberinnen die Angriffsversuche der Plettenberger an der Mittellinie ab, so dass es in der ersten Halbzeit nur zu einer Torchance für den SC kam. Ein Galaauftritt einer Sümmeraner Stürmerin führte zum 2:0. Sie umspielte an der rechten Torauslinie gleich drei Abwehrspielerinnen, passte nach innen, Forster kam völlig frei zum Schuss und versenkte die Kugel im langen Eck. Erinnerungen an die letzten beiden Spiele, bei denen die SC-Damen von Sümmern hochgeschlagen wurden, kamen hoch. Mit 2:0 ging es in die Pause.
Wie verwandelt kamen die SC-Damen wieder aus der Kabine. Jetzt stimmte auch die Körpersprache, das Pressing funktionierte und es wurde mutig nach vorn gespielt. Nach einem Einwurf drehte sich Riabi geschickt um ihre Gegenspielerin, zog direkt ab und verkürzte auf 2:1. Eine Nachlässigkeit in der Plettenberger Hintermannschaft brachte Sümmern wieder ins Spiel. Einen harten Schuss von rechts konnte Lucia Gonzales Hidalgo noch parieren, doch der Ball blieb im Spiel, die Abwehr reagierte zu spät und Römer konnte im Nachsetzen zum 3:1 eindrücken (59.). Trotz des erneuten 2-Tore-Rückstandes bewiesen die SC-Damen Moral und kämpften weiter. Längst hatte Trainer Parschau Rautenberg ins offensive Mittelfeld beordert um den Druck zu erhöhen. Nach einem misslungenen Klärungsversuch der Sümmeraner am Strafraum landete der Ball bei Riabi, die unhaltbar einschoss (69.). Der Ausgleich lag wenig später in der Luft. Eine präzise Ecke getreten von Schauerte konnte Winkler mit dem Kopf auf Riabi verlängern, doch ihr Schuss wurde von der guten Torfrau Lampe gehalten (85.). Es folgten noch turbulente Schlussminuten, die Sümmern mit zunehmender Härte über die Zeit bringen wollte. Das musste auch Rautenberg erfahren, als sie einen Konter einleitete und dabei rüde von den Beinen geholt wurde (90.). So blieb es beim 2:3. „In der 2. Halbzeit habt ihr super gespielt. So habe ich mir das vorgestellt. „lobte Trainer Parschau seine Damen, die völlig entkräftet und etwas enttäuscht den Platz verließen. • bq

SC Plettenberg: L Gonzales Hidalgo, - Dasberg, Weide, Rautenberg, Hönigschmid, Finger, Schauerte, Quast, C. Gonzales Hidalgo, Stracke, Winkler, Parschau, Hampel, Riabi, Reka.


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