Fortuna stand nicht auf Plettenberger Seitebq 190317
SF Sümmern I Damen – SC Plettenberg Damen 1:0 (1:0).
ISERLOHN • Nein, die PratoBelli Cantuccini Arena in Sümmern ist wahrlich kein gutes Pflaster für die Plettenberger Damen. Hier verloren die Damen am vergangenen Sonntag zum dritten Mal hintereinander ihr Meisterschaftsspiel gegen den Ligakonkurrenten SF Sümmern.
Es war schon eine unglückliche Terminierung, denn die beiden Spitzenspiele der Kreisliga A waren vom Zeitplan her direkt hintereinandergelegt worden. Sümmern hatte drei Punkte Vorsprung in der Tabelle. Plettenberg musste also gewinnen, um Anschluss zu halten. Doch die lange Winterpause ohne Möglichkeit in der Halle zu trainieren, keine Vorbereitungsspiele aber auch Trainingsrückstände einiger SC Damen zeigten in der 2. Halbzeit Wirkung. Doch der Reihe nach.
Ersatzgeschwächt mit nur elf Damen trat Trainer Parschau die Reise nach Sümmern an. Das Spiel begann verheißungsvoll. Es war gerade mal eine Minute gespielt, da passte Reka durch die Abwehrreihe der Sümmeraner genau in den Lauf von Winkler, die allerdings freistehend vor Torfrau Lampe den Ball neben das Tor setzte. Die SC Damen drängten weiter auf das Sümmeraner Tor und erspielten sich gute Möglichkeiten. Doch Sümmern wurde stärker. In der 16. Minute konnte Dasberg, die als Ersatz für Lucia Gonzales Hidalgo das Tor hüten musste, gerade noch vor der Sümmeraner Stürmerin Römer klären. Kurz darauf schlug Schauerte von rechts einen langen Diagonalpass auf die linke Seite. Quast nahm den Ball an, lief bis zur Torauslinie und passte zurück auf Finger. Doch ihr Schuss ging rechts am Tor vorbei (18.). In der 33. und 34. Minute zwei Großchancen für Sümmern. Wieder war es Römer, die in den Strafraum eindrang, auf das SC-Tor zulief, aber hart bedrängt durch Parschau ihren Schuss nicht platzieren konnte. Wie im Hinspiel führte ein Standard zum 1:0 für Sümmern. Eine Ecke von links war eigentlich schon geklärt. Da erkämpfte sich Flunkert den Ball und versenkte die Kugel unhaltbar im Netz. Sümmern war nun das spielbestimmende Team. Bedingt durch den scharfen Gegenwind und durch das aggressive Pressing der Gastgeber kamen die SC Damen kaum noch über die Mittellinie. Zwei weitere Riesenchancen durch Römer konnten durch beherztes Eingreifen von Dasberg verhindert werden (44., 45.). Mit 1:0 ging man in die Halbzeitpause.
Hoch motiviert kamen die SC-Damen wieder aus der Kabine und erhöhten den Druck. Ein Freistoß von Weide halblinks an der Strafraumgrenze strich knapp übers Tor (48.). Dann aber Schock für die SC-Damen in der 55. Minute. Bei einem Zweikampf zwischen Parschau und Römer im Strafraum an der Torauslinie kam die Sümmeraner Stürmerin zu Fall. Schiedsrichter Ginsberg zeigte auf den Punkt. Eine Fehlentscheidung. Es sollte nicht die einzige im Spiel bleiben. Den anschließenden Strafstoß parierte Dasberg glänzend. Doch der Schock zeigte Wirkung bei den Plettenbergern. Die Nervosität stieg. Ein geordneter Spielaufbau war kaum mehr möglich, da eine Vielzahl von Torabstößen „vom Winde verweht“ im Seitenaus landete. Die Sümmeraner Damen verteidigten ihren knappen Vorsprung mit „Frau und Maus“ und ließen die SC-Damen kaum noch in Ihren Strafraum eindringen. Eine Ecke von Quast brachte noch einmal Gefahr (80.). Winkler stieg hoch zum Kopfball und wurde dabei rüde von den Beinen geholt. Sie verletzte sich dabei am Rücken. Warum Schiedsrichter Ginsberg in dieser eindeutigen Situation keinen Strafstoß gab, wird wohl sein Geheimnis bleiben. Es blieb beim glücklichen 1:0 für die Sümmeraner Damen, die jetzt schon von der Meisterschaft träumen dürfen.
Die nächste große Aufgabe für die SC-Damen wartet schon. Am kommenden Freitag findet das Halbfinale im Ligapokal der Frauen statt. Die SC-Damen erwarten auf der Elsewiese die Damen des TuS Oeventrop II. Anstoß ist um 19.30 Uhr. • bq
 

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