Bärenstarke Weide traf dreimal ins Schwarzebq 300417
SV Oesbern III Damen - SC Plettenberg Damen 0:6 (0:2).
ISERLOHN • Es war eins der besten Spiele der Saison, das die Damen des SC Plettenberg abgeliefert haben. Am vergangenen Sonntag besiegten sie mit einer sehenswerten Leistung die Damen des SV Oesbern III auswärts mit 6:0, und das wiederum in Unterzahl.
Gespielt wurde nach dem Norwegermodell mit nur 9 Spielerinnen. Trainer Parschau musste erneut improvisieren und beorderte Finger in das SC-Tor. Schauerte spielte wieder auf Ihrer Stammposition in der Abwehrreihe. Zwischen den beiden Dreierketten fungierte Weide als Schnittstelle und machte ein bärenstarkes Spiel. Von der ersten Minute an zeigten die Plettenberger, wer Herr (Frau) auf dem Platz ist. Schon in der dritten Minute hatte Quast die Führung auf dem Fuß. Eine schöne Flanke von Hampel konnte eine Abwehrspielerin ihr gerade noch vom Fuß spitzeln. Fünf Minuten später (8.) scheiterte Schauerte mit einem Fernschuss nur um cm. Weide versuchte es mit einem 18 m – Schuss (13.), doch die Oesberner Torfrau hielt. Als dann Oesbern erstmalig in der 19. Minute im SC-Strafraum auftauchte, schnappte sich Weide den Ball an der eigenen Torauslinie, legte ein Solo fast über die ganze Länge des Platzes hin und versenkte die Kugel im langen Eck (19.). Das aggressive Pressing der Stürmerinnen und die hochstehende Abwehrkette der Plettenberger ließen die Oesberner Damen kaum noch bis zur Mittellinie vorrücken. Ein Abschlag vom Oesberner Tor sprang einmal auf, Weide nahm ihn Volley und schoss ihn in Richtung Tor zurück. Der 40 m – Kracher schlug über der Oesberner Torfrau ein (39). Allerdings hatte der starke Rückenwind auch einen kleinen Anteil an diesem Treffer. Mit einem 0:2 ging es in die Pause.
Beide Mannschaften wechselten ihre Torfrauen aus. Schauerte hütete nun das SC-Tor und Finger rückte in die Sturmspitze vor. Sofort übernahmen die SC-Damen wieder die Regie auf dem Platz. Quast dominierte die linke Außenbahn, Reka und Hampel machten Druck über rechts. In der 60. Minute verpassten beide eine scharf hereingezogene Flanke von Quast. Kurz darauf schickte Hampel Quast lang. Ihr Schuss aus halb linker Position wurde von der Oesberner Torfrau noch abgewehrt. Doch Finger schaltete am schnellsten und drückte das Leder über die Linie (66.) zum 0:3. Parschau, die eine absolut souveräne Leistung bot und der Oesberner Mittelstürmerin während des ganzen Spiels nicht den Hauch einer Chance gewährte, bereitete das 0:4 vor. Einen Abschlag vom Oesberner Tor passte sie direkt in den Strafraum zurück auf Weide. Mit einem scharfen Volleyschuss machte sie den Hattrick perfekt (70.). Stracke schaltete sich jetzt öfter in das Angriffsspiel über links ein. Zweimal kurz hintereinander scheiterte sie nach Alleingang an der Oesberner Torfrau. Ein Ballverlust im Mittelfeld leitete einen gefährlichen Konter der SV-Damen ein (84.). Eine Oesberner Stürmerin war frei durch, doch Schauerte klärte stark. Direkt im Gegenzug das 0:5. Finger passte lang auf Hampel, die links in den Strafraum eindrang und die SV-Torfrau tunnelte (86.). Den Schlusspunkt zum 0:6 setzte unglücklicher Weise eine Oesberner Abwehrspielerin mit einem Eigentor nach einer scharf hereingezogenen Flanke von Finger (90).
Am kommenden Sonntag haben die SC-Damen Heimrecht. Sie erwarten um 17.00 Uhr auf der Elsewiese die Damen aus Wandhofen. • bq
 
SC Plettenberg: Schauerte - Parschau, Weide, Stracke, Hampel, Quast, Finger, Reka

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