Starke Mannschaftsleistung und zweimal Jasmine FingerDamen 140517 bq
TuS Ennepe Damen -SC Plettenberg 1:2 (0:0).
HALVER-SCHWENKE • Der TuS Ennepe wird wohl kein Wunschgegner der Plettenberger Damen werden. Die bisherigen Begegnungen waren immer ganz eng und wurden meistens erst in den Schlussminuten entschieden. Mit einer starken kämpferischen Leistung besiegten die SC-Damen am vergangenen Sonntag die Damen des TuS Ennepe in Unterzahl knapp aber verdient mit 2:1.
Gespielt wurde wiederum nach dem Norwegermodell mit nur 9 Spielerinnen. Trainer Parschau standen nur acht Damen zur Verfügung. So wählte er anfangs eine etwas defensivere Variante, da Ennepe über ein paar schnelle Stürmerinnen verfügte. In den ersten 10 Minuten entwickelte sich ein Spiel mit Chancen auf beiden Seiten, die allerdings nicht in Tore umgesetzt werden konnten. In der 15 Minute nahm die Enneper Torfrau Kaczor einen Rückpass einer Mitspielerin im Strafraum in die Hand. Den scharf geschossenen Freistoß von Quast parierte sie aber glänzend. Der Nachschuss von Hampel aus spitzem Winkel ging übers Tor. Die SC-Damen wurden stärker und hatten weitere gute Möglichkeiten. Ennepe hielt mit einer härter werdenden Gangart dagegen. Ein Ellenbogencheck in die Rippen setzte Quast für 15 Minuten außer Gefecht. In der 35. Minute höchste Gefahr vor dem SC-Tor. Eine TuS-Stürmerin war frei durch und zog aus 12 m ab. Doch Finger hielt glänzend. Kurz vor dem Halbzeitpfiff noch einmal Freistoß für Ennepe aus halblinker Position an der Strafraumgrenze. Auch dieses Mal war Finger auf dem Posten und parierte. Mit einem 0:0 ging es in die Pause.
Schauerte hütete nun das SC-Tor und Finger rückte in die Sturmspitze vor. Trainer Parschau wollte damit den Druck auf das Enneper Tor erhöhen und die Abwehr, die deutlich unter Druck stand etwas entlasten. Einen genialen Pass von Parschau nahm Finger wunderbar mit, legte den Ball rückwärts über ihre Gegenspielerin und schob die Kugel vorbei an Kaczor ins Tor (52.). In der 56. Minute wurde Quast über links lang geschickt. Die scharf herein gezogene Flanke erreichte Finger. Ihren Schuss aus kurzer Distanz parierte Kaczor stark. Ein eher harmlos erschienener Eckball brachte den Ausgleich für Ennepe. Durch ein Missverständnis in der SC-Abwehr gelangte der Ball zur Enneper Torjägerin Boodes, die nur noch einschieben musste (59.). Doch die SC-Damen ließen sich dadurch nicht beirren und suchten weiter ihre Chancen. Ein Eckball in der 72. Minute brachte wieder die Führung für den SC. Quast zirkelte den Ball ganz knapp vor das Enneper Tor. Der Ball wäre am langen Pfosten wohl reingegangen. Doch Kaczor bekam noch die Fingerspitzen dazwischen und lenkte die Kugel wieder ins Feld. Finger stand goldrichtig und netzte ein. Ennepe versuchte alles, kam aber dank starker SC-Abwehrarbeit nicht mehr zu nennenswerten Chancen. Das Spiel endete sehr unglücklich für eine Enneper Stürmerin. Sie zog sich kurz vor Schluss bei einem Zweikampf eine Rückenverletzung zu und musste mit einem Krankenwagen ins Krankenhaus gebracht werden. Nach kurzer Absprache mit den beiden Trainern beendete Schiedsrichter Simeonidis das Spiel mit dem Endstand von 1:2. • bq
 
SC Plettenberg: Schauerte - Parschau, Weide, Stracke, Hampel, Quast, Finger, Reka

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