Eine gelungene Wiedergutmachungbq 121117

SC Plettenberg Damen – SV Oesbern III Damen 6:1 (3:0).

PLETTENBERG • Am vergangenen Sonntag besiegten die Damen des SC Plettenberg die Damen vom SV Oesbern III verdient mit 6:1.
Wiedergutmachung war angesagt. Nach der 1:11 Klatsche vor einer Woche beim FC Borussia Dröschede II wollten die Plettenberger Damen zeigen, dass das nur ein unglücklicher Ausrutscher war und dass sie noch Fußball spielen können. Doch der Gegner am letzten Sonntag, die Dritte aus Oesbern, war natürlich ein kleineres Kaliber als die mit Westfalenligaspielerinnen hoch aufgerüstete Zweitvertretung aus Dröschede, die derzeit die Kreisliga A aufmischt.
Von Anfang an übernahmen die SC Damen die Initiative auf dem Platz. Sie schnürten die Gäste in ihrer Hälfte ein und ließen sie in der ersten Halbzeit kaum über die Mittellinie kommen. Doch Oesberns Defensive stand gut und verhinderte geschickt eine frühe Führung des SC. Es dauerte bis zur 17. Minute, als es endlich im Oesberner Kasten klingelte. C. Weide fing einen Ball im eigenen Strafraum ab, startete durch das Mittelfeld, kombinierte stark mit Parschau, die wiederum Hampel präzise bediente. Die Kugel schlug unten links ein. Die erste nennenswerte Chance für die Damen aus Oesbern ergab sich in der 24. Minute nach einer Ecke. Die heute glänzend aufgelegte Parschau klärte auf der Linie und verhinderte den Ausgleich. Kurze Zeit später wurde sie geschickt von Schauerte angespielt und markierte das längst fällige 2:0 (28.). Plettenberg kontrollierte das Spiel, ließ aber immer mal wieder einen gefährlichen Konter der Gäste zu. Dann fasste sich Schauerte ein Herz. Sie nahm einen herrlichen Pass von Stracke an und hämmerte die Kugel aus dem Stand von der 16 m Linie unhaltbar unter die Latte ins Tor (43.). Mit einem etwas mageren 3:0 ging es in die Pause.
Der zweite Durchgang wird wohl als „Halbzeit der vergebenen Chancen“ in die Chronik des Vereins eingehen. Die Spielzüge bis in den Strafraum der Gäste waren sauber gespielt. Doch dann fehlte entweder der finale Pass auf die freistehenden Mitspielerinnen oder aber der Abschluss landete in den Händen der guten Oesberner Torfrau Geiger bzw. am Maschendrahtzaun. Trainer Parschau verzweifelte am Spielfeldrand und raufte sich die nassen Haare. Eine Nachlässigkeit in der hoch aufgerückten Plettenberger Abwehr nutzte die Gäste eiskalt zum umjubelten Anschlusstreffer (48.). Schauerte war gegen den Schuss ins lange Eck machtlos. Finger rückte wenige Minuten später das Ergebnis wieder gerade. Sie wurde von Hampel lang durch die Mitte geschickt, enteilte ihrer Bewacherin und schob den Ball flach zum 4:1 ein (51.). Anscheinend war es leichter, die komplizierten Tore zu schießen, als die einfachen Dinger zu machen. Denn C. Weide setzte in der 82. Minute einen 25 m Freistoßkracher unhaltbar in die Maschen. Kurz vor Schluss markierte Finger noch das 6:1 nach herrlicher Flanke von J. Weide. • bq/Foto: B. Quast
 
SC Plettenberg: Schauerte, C. Weide, Stracke, Parschau, Junge, J. Weide, Finger, Hampel und Reka

Werbung


Sponsoren und Partner
des SC Plettenberg


Zum Seitenanfang
* Copyright ©2005-2019 * SC Plettenberg 1889 e.V. * Alle Rechte vorbehalten *