Gegner schwerer als erwartet bq damen 110318 web

SC Plettenberg Damen - SF Sümmern II Damen 3:2 (2:1).

PLETTENBERG • Das war ein hartes Stück Arbeit. Aber die Plettenberger Damen meisterten ihre Aufgabe bravourös und besiegten am vergangenen Sonntag die Zweitvertretung aus Sümmern knapp aber völlig verdient mit 3:2 Toren.
Gleich sechs Spielerinnen, die am Freitag noch das Pokalspiel der „Ersten“ bestritten hatten, verstärkten nun den Kader der sümmeraner „Zweiten“. Die SC-Damen begannen sehr nervös. Das Zusammenspiel klappte erst gar nicht, die Pässe kamen nicht an. Nach acht Minuten dann die erste nennenswerte Chance. Einen Freistoß von halb rechter Position setzte Junge nur um Haaresbreite neben das sümmeraner Tor. Doch Schiedsrichter Kocak hatte schon vorher „Abseits“ gepfiffen. Zwei Minuten später war Junge allein durch, scheiterte aber an der guten Torfrau Lampe. Die Plettenberger erhöhten nun den Druck. Stracke schaltete sich geschickt ins Angriffsspiel über links ein, spielte mehrere Gegnerinnen aus und bediente Quast mit einem herrlichen Pass, die das Leder Lampe durch die Beine schob (14.). Sümmern agierte nun aggressiver. Der Anschlusstreffer entstand durch eine Freistoßsituation aus halb linker Position. Der scharf geschossene Ball klatschte an das Lattenkreuz. Der Nachschuss von fast der gleichen Stelle aus senkte sich hoch über Finger ins Tor (23). Kurz darauf eine ähnliche Situation. Wiederum schlug nach einem Freistoß die Kugel knapp unter der Latte im SC-Tor ein. Doch das Tor zählte nicht, da der Freistoß „indirekt“ war und die Zweitberührung fehlte. Von diesem Schock erholten sich die SC-Damen nur langsam. In der 37. Minute hatte Hampel die Führung auf dem Fuß, doch ihr Schuss verfehlte das Tor um cm. Dann fasste sich C. Weide ein Herz, marschierte nach vorne, kombinierte sehenswert mit Quast und versenkte das Leder zum 2:1 im langen Eck (39.). Das war auch gleichzeitig der Halbzeitstand.
Trainer Parschau stellte die Mannschaft etwas um. Finger wurde ins Sturmzentrum beordert und von Schauerte im Tor ersetzt. J. Weide hatte schon vorher die direkte Bewachung der sümmeraner Spielmacherin Skowronek übernommen. Beide schenkten sich nichts und werden wohl keine Freundinnen mehr werden. Junge übernahm die rechte Verteidigerposition. In der 50. Minute war die heute sehr stark spielend Stracke wieder fast durch, konnte ihren Schuss stark bedrängt durch zwei Abwehrspielerinnen aber nicht platzieren. Die sümmeraner Damen drängten auf den Ausgleich und brachten jetzt zunehmend Härte ins Spiel. In der 65. Minute erwischte es Junge, kurz darauf Stracke, die sich dabei verletzte und ausgewechselt werden musste. Der Ausgleichstreffer resultierte aus einer Unachtsamkeit in der SC-Abwehr heraus. Einen hart geschossenen Ball konnte Schauerte nur abklatschen. Aus dem Gewühl heraus wuchtete die sümmeraner Mittelstürmerin Werner das Leder in die Maschen (66.). Es entwickelte sich jetzt ein regelrechter Schlagabtausch. In der 81. wurde Quast durch die Mitte geschickt, lief aufs Tor zu, wurde aber kurz vor der Strafraumgrenze von gleich drei Gegnerinnen in die Zange genommen und rüde von den Beinen geholt. Diese Chance ließ sich C. Weide nicht nehmen. Den fälligen Freistoß setzte sie unhaltbar in den rechten Winkel (80). In den letzten 10 Minuten behielten die SC-Damen die Oberhand und brachten das Ergebnis über die Runden. Die Freude über diesen hart erkämpften Sieg hielt sich allerdings auf Grund der Blessuren in Grenzen. Zwei Wochen bleiben zum Wunden lecken, dann treffen sich beide Mannschaften wieder zum Rückspiel in Sümmern. • bq
 
SC Plettenberg: Finger, C. Weide, Stracke, Parschau, Junge, J. Weide, Schauerte, Hampel, Quast und Giglio.

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