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SG Wandhofen/Holzpfosten Damen - SC Plettenberg Damen 0:6 (0:4).

SCHWERTE • Am vergangenen Sonntag besiegten die Damen des SC Plettenberg die Damen der SG Wandhofen/Holzpfosten souverän mit 6:0 Toren.
Kleine aber deutliche Sorgenfalten machten sich auf Trainer Parschau’s Stirn breit. Corinna Rautenberg (verletzungsbedingt) und Anika Stracke (schulische Veranstaltung) mussten für das Sonntagsspiel passen. Da wurden Erinnerungen an die letzte Saison wach, als die Damen sechs Spiele in Unterzahl bestreiten mussten. Erfreulicher Weise kehrte Reka zurück in den Kader und komplettierte das Neunerteam.
Parschau beorderte Finger und Hampel auf die Außenpositionen der Dreier-Abwehrkette. In den ersten Minuten hatten die Damen einige Probleme mit dem ungewohnten Ascheplatz. Die Pässe kamen nicht an, da der Ball auf dem Spielgrund sehr schnell wurde und schwer zu kontrollieren war. Die erste nennenswerte Chance ergab sich somit erst in der 13. Minute. Parschau hatte sich das Leder geschnappt und nach Quast durchgesteckt. Doch der Abschluss verhungerte auf dem Weg zum Tor. Fünf Minuten später klappte es besser. Finger konnte nach einer guten Einzelleistung den Ball gegen zwei Gegnerinnen an der Strafraumgrenze behaupten und passte kurz auf Quast, die direkt abzog und die Kugel unhaltbar in den Winkel schoss (18.). Jetzt schien der Knoten gelöst zu sein. Die Spielzüge liefen jetzt besser und die SC-Damen erspielten sich weitere Möglichkeiten. In der 26. Minute marschierte Quast über links und flankte weit über den Sechzehner. Hampel nahm den Ball an und passte zurück in die Mitte zu Giglio, die mit einem schönen Kopfball das 2:0 erzielte. Eine Minute später, Einwurf von Hampel auf Parschau. Mit dem Außenriss passt sie durch die Abwehrreihe der Wandhofener Damen genau auf Quast, die mit einem Flachschuss ins kurze Eck vollendete (27.). Immer wieder konnte sich Hampel heute als rechte Außenverteidigerin offensiv in Szene setzen. In der 43. Minute erkämpfte sie sich den Ball, ließ ihre Gegnerin stehen, ging alleine aufs Tor zu und versenkte das Leder flach im langen Eck. Mit dem 4:0 ging es in die Pause.
Um die Offensive noch weiter zu verstärken, stellte Trainer Parschau in der 2. Halbzeit die Mannschaft etwas um. Giglio löste Schauerte im Tor ab und Reka übernahm die Position von Hampel. Die SC-Damen waren weiter das Spiel bestimmende Team, doch die Chancenverwertung war nicht optimal. Wandhofens Abwehrchefin Kupiec stand hinten immer frei, spielte eine klassische Ausputzerin, schlug jeden Ball aus dem Strafraum und brachte die SC-Stürmerinnen einige Male zur Verzweiflung. Dann stellte Trainer Parschau ihr Finger „auf die Füße“ um, wie er sagte, „Kupiec zu beschäftigen“. Danach lief es besser. In der 66. Minute startete C. Weide zu einem Alleingang über links, tankte sich bis zur Torauslinie durch schlug einen Zuckerpass in den Strafraum. Finger verpasste knapp, aber Schauerte stand goldrichtig und hämmerte die Kugel in die Maschen (64.). Einen schön herein gegebenen Freistoß von C. Weide verpassten nacheinander Finger und Parschau in aussichtsreicher Position (75.). Nach einer sehenswerten Kombination mit Schauerte schlenzte J. Weide den Ball auf den Elfmeterpunkt. Quast, die heute ihre Zweikampfstärke erneut unter Beweis stellte, erkämpfte sich das Leder und netzte mit einem Schuss aus der Drehung im langen Eck zum Endstand von 6:0 ein (87.). „Mit dem Ergebnis bin ich zufrieden, doch spielerisch hätten wir heute noch mehr daraus machen können.“ war das Fazit von Trainer Parschau. Mit diesem Sieg rückten die SC-Damen erstmalig in dieser Saison auf den 2. Tabellenplatz vor.   • bq

SC Plettenberg: Schauerte, C. Weide, Parschau, J. Weide, Quast, Giglio, Finger, Hampel und Reka.

 


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