Fünf Zugänge beim SC Plettenberg

Mena-Foggia treibt Planungen voran

c1 10 11PLETTENBERG •   Die angestrebte Kadererweiterung beim Fußball-A-Kreisligisten SC Plettenberg nimmt Formen an. Nach Yusuf Helvacioglu (VfK Iserlohn) und Filip Marek (TuS Grünenbaum) hat Trainer José Mena-Foggia gestern die Winterpausen-Zugänge drei bis sieben bekanntgegeben.
Überraschendste Neuverpflichtung ist dabei sicherlich die von A-Junior Nurettin Erbek, der sich zum Jahresende beim TuS Plettenberg abgemeldet hat. „Der Pass ist seit dieser Woche beim SC", weiß Mena-Foggia, der mit Erbek den Bedarf auf den Außenverteidigerpositionen („Dort haben wir eine Baustelle") decken will. Ob dies indes schon in der Rückserie der Fall sein wird, ist zweifelhaft, denn TuS-Jugendleiter Peter Sedlatschek hat angekündigt, dem Nachwuchskicker die Freigabe zu verweigern. Erbek hatte bei der Auslosung zum Sauerland-Cup noch die A-Junioren des TuS vertreten und seine Vorfreude auf das Turnier kundgetan („Schon von klein auf freut man sich immer wieder darauf).
Unproblematischer gestaltet sich die Erwirkung einer Spielberechtigung für die übrigen vier Zugänge des SCP. Alan Kornobis, ebenfalls noch Altjahrgang A-Jugend, hat einen Teil seiner fußballerischen Ausbildung bei Borussia Dortmund und dem FC Iserlohn höherklassig absolviert, wurde aber immer wieder von Verletzungspech (u.a. Meniskusschaden) gebeutelt. Als A-Jugend-Jungjahrgang kehrte er zum TuS Plettenberg zurück, war zuletzt inaktiv.
Seit dem Sommer nicht mehr gespielt hat auch Marvin Vogel, der in der Saison 2014/15 noch das Trikot des SC Plettenberg II trug, sich dann dem TSV Oestertal anschloss, wo er sich aber keinen Stammplatz erkämpfen konnte. „Marvin Vogel ist auf dem Flügel defensiv wie offensiv einsetzbar, laufstark und diszipliniert und verfügt über ein gutes Umschaltspiel", hält Mena-Foggia große Stücke auf den Rückkehrer.
Ebenfalls in die Kategorie Rückkehrer fällt Offensivmann Erkan Eksi, der unter Mena-Foggia in der Spielzeit 2013/14 zu den Leistungsträgern bei der SCP-Zweiten zählte, danach ein Jahr für den VfB Altena spielte und anschließend zum TSK Hohenlimburg in die Kreisliga A Hagen wechselte. Weil er in Kürze seine Ausbildung abschließt und die weiten Wege zum Training deshalb scheut, hat sich Eksi nun wieder dem SCP angeschlossen. Er soll die Lücke schließen, die der geplatzte Wechsel von Dogan Yapar (bleibt beim TSV Herscheid) in den Planungen für den Offensivbereich hinterlassen hat.
Schlussendlich holt Slavik Avakian den eigentlich schon im letzten Sommer avisierten Wechsel zum SCP nach. Der „Sechser", der als Nachwuchsmann für TuS und Türkiyemspor Plettenberg sowie für RW Lüdenscheid kickte, war zur aktuellen Saison statt zum SC erneut zu Türkiyemspor gewechselt, hatte dort aber bereits nach wenigen Wochen wieder aufgehört.
„Mit weiteren Spielern, die sich bei ihren Vereinen fristgerecht abgemeldet haben, sind wir im Gespräch", hat José Mena-Foggia die Planungen noch nicht ganz abgeschlossen, wartet nun ab, ob sich diese Akteure auch konkret für das Team von der Elsewiese entscheiden. • mj

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