Meier-Elf wie immer: Erste Hälfte prima – zweite Hälfte unterirdisch

SC Plettenberg II - Post SV Lüdenscheid 0:8 (0:1).

  SCP II Post SV Luedenscheid 15.11
  <Foto O. Rüschenberg>

PLETTENBERG. „Wenn man so etwas nicht mit eigenen Augen gesehen hat, glaubt einem doch kein Mensch, dass wir bis zum Seitenwechsel klar mit zwei Toren in Führung liegen und am Ende wieder mit einer deftigen Niederlage vom Platz gehen müssen. Die haben im ersten Durchgang wieder richtig gut gespielt. Und dann wieder die ersten zwanzig Minuten nach der Pause. Ich weiß nicht was ich dazu noch sagen soll“, so ein fast verzweifelter SCP-Trainer Achim Meier nach diesem erneuten Déjà-vu-Erlebnis. Und Meier hatte sein Resümee genau auf den Punkt gebracht und meinte folgende Szenen: In der sechsten Minute bekam nach einem Patzer der Gäste Arndt völlig allein vor Torhüter Michailidis den Ball, drosch diesen aber überhastet in die Wolken. In der 25. Minute legte Arndt nach einem Konter geschickt quer und diesmal versagten Lewandowski allein vor dem Torhüter die Nerven. Wie es richtig geht, zeigten die Gäste in der 43. Minute, als Karaboga eine Ecke wuchtig unter die Latte köpfte. Der Spielstand war zur Halbzeit auf den Kopf gestellt.

Nach dem Wechsel begannen die fast schon üblichen schwarzen 20 Minuten der Meier-Elf. Zunächst erhöhte Platanos auf 0:2 (48.). Vier Minuten danach traf Kirtici zum 0:3, ehe erneut Platanos auf 0:4 stellte (55.). In der Folge schraubten Samaras (59.), Saydas (60.) und wieder Platanos (64.) das Ergebnis auf 0:7. Dazwischen musste aber auf der Gegenseite Matarie Kopf und Kragen riskieren, um Arndt am Einschuss zu hindern (58.). Den Schlusspunkt setzten die Gastgeber selber, als Taurisano ein Eigentor zum 0:8 unterlief (90.).

SC Plettenberg II: Harbecke, Christogeros, Lewandowski, Bondi, Arndt, Tob. Barnewitz, Foert, Atabek, Taurisano, Höfer, Lüsebrink (Fiedler, Schewe, Preuß).


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